Ägypten: Festgefahren an der Knickpyramide

Ägypten. Land der Pharaonen, der Wüste und natürlich – der Pyramiden. Die Hamburger Traveller Nicole Bralo-Dunker und Michael Dunker besichtigen auf ihrer Rundreise durch Ägypten auch die wenig bekannte “Knickpyramide”. Der frühe Pyramidenbau wollte den Ägyptern nicht so recht gelingen: in der Fassade schlich sich aufgrund fehlerhafter Berechnungen ein Knick ein. Daher – welch Wunder – der seltsame Name.

Auf dem Weg zur Knickpyramide überholen wir einen Kleinbus mit Touristen. Der Fahrer des Busses übernimmt sich ein wenig und fährt sich im Weicsand fest. Keine Chance auf Weiterfahrt. Die Räder drehen durch. Natürlich stoppen wir unserer Fahrzeug und helfen den Versandeten. Das Video zeigt die “Rettungsaktion” samt wüstenhafter Umgebung.

Die Knickpyramide

Demselben Erbauer der Roten Pyramide wird auch die Knickpyramide zugeordnet. Pharao Snofru ließ in seiner 24jährigen Herrschaft in der 4. Dynastie mit der Pyramide von Meidum insgesamt gleich drei Grabpyramiden errichten. Warum scheint noch nicht gesichert. Die Knickpyramide erhielt ihren Namen wegen der eigenartigen Kantenform. Im Verlauf des Baus wurde der Neigungswinkel der Kanten abgeflacht, was dem Bau sein typisches Äußeres verleiht. Die Gründe dafür sind umstritten. Während die einen glauben, es sollte so die Bauzeit verkürzt und der Materialeinsatz vermindert werden, meinen andere, es sollte eine ähnliche Katastrophe wie beim Bau der Pyramide von Meidum verhindert werden. Diese stürzte wahrscheinlich schon während der Bauarbeiten ein. Bis heute unklar ist, in welcher Pyramide sich der Herrscher Snofru bestatten ließ.

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- Michael Dunker ist Journalist, Fotograf, Unternehmer und Reisender. Sein Basecamp hat er in Hamburg aufgeschlagen, wenn er nicht gerade irgendwo in der Welt für neuen Videotrips-Stoff sorgt...

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