Mexiko Stadt: was Sie gesehen haben müssen

Mexiko wird als Reiseland immer beliebter und das zu recht. Eines sollte auf einer Mexikoreise auf keinen Fall fehlen: ein Besuch in Mexikos Hauptstadt Mexiko City. Beeindruckende Ruinen, interessante Museen und atemberaubende Bauwerke sind nur ein Bruchteil von dem, was Mexiko City tatsächlich zu bieten hat.

Zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der restaurierten Altstadt

In Mexiko Citys Altstadt, deren zentraler Hauptplatz der Zócalo ist, wurden die spanischen Häuser aus der Kolonialzeit auf den Überresten der aztekischen Stadt Tenochtitlán gebaut. Lange Zeit wurde das Stadtzentrum vernachlässigt, seit 2002 bemüht sich eine private Stiftung jedoch um die Sanierung. Der Westen der beeindruckenden Altstadt konnte mittlerweile vollständig wiederhergestellt werden. Den Norden der Altstadt sollte man aufgrund mangelnder Sicherheit jedoch lieber meiden. In der Altstadt befinden sich zum Beispiel wunderschöne Gebäude wie die Catedral, dem Monumento a la Revolución, der Placido Nacionale oder auch die beeindruckenden Ruinen des aztekischen Templo Mayor. Zahlreiche Museen runden das Altstadtbild ab. Im Jahr 1987 wurde die Altstadt von Mexico City von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die grüne Lunge von Mexiko City

Der Parque de Chapultepec ist eine wunderschöne Parkanlage im Westen der Stadt. Früher lag das Gebiet am Ufer des Texcoco Sees und diente bereits den Azteken als Erholungsgebiet. Der Parque de Chapultepec wird in mehrere Sektionen eingeteilt. In der zweiten und dritten Sektion befinden sich Museen und Freizeitanlagen, aber auch der Hauptfriedhof. Vor allem die erste Sektion des Parks ist an den Wochenenden stets gut besucht. Gestaltet wurde die wunderschöne Anlage vom früheren Präsidenten Porfirio Díaz. Er ließ den bestehenden Wald einzäunen, legte künstliche Seen an und verschönerte den Palast am Gipfel des Berges.

Sehenswerte Stadtteile in Mexiko City

Zu den schönsten Plätzen Mexiko Citys gehört der idyllische und ruhige Stadtteil Xochimilco. Hier befinden sich unzählige schwimmende Gärten auf den Kanälen und Flussarmen. Bereits zu Zeiten der Azteken verfügte Tenochtitlan, auf einem See erbaut, über ein beachtenswertes System an Wasserwegen und sie pflanzten ihr Gemüse auf Flössen an. Durch die explosionsartige Ausbreitung ist vom ehemaligen See allerdings nicht viel geblieben.
Ein weiterer Stadtteil der auf jeden Fall einen Besuch wert ist, ist Coyocan in der Nähe des Texcoco Sees. Früher war dieser Stadtteil eine eigene kleine Stadt, der sich den ursprünglichen Charakter glücklicherweise bewahren konnte. Auf einem gemütlichen Spaziergang durch das Künstlerviertel passiert man kopfsteingepflasterte Straßen, blumengeschmückte Häuser und grüne Plätze. Eine der bekanntesten Bewohnerinnen dieses Stadtteils war die berühmte Künstlerin Frida Kahlo.

Die beeindruckendsten Bauwerke der Stadt

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die Basilica de Guadalupe. Sie gehört mittlerweile zu den meistbesuchten Pilgerstätten der ganzen Welt und wird jährlich von rund 20 Millionen Gläubigen besucht. Der weiße Marmorpalast der Bellas-Artes-Oper gehört zu den wichtigsten Theatern des Landes und ist ein UNESCO Weltkunstmonument. Dreißig Jahre lang dauerte der Bau des Marmormonuments zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Eingangsbereich der Oper ist mit wundervollen Wandmalereien verziert und somit eine Sehenswürdigkeit für sich. Beeindruckend ist auch der Palacio de Chapultepec, der sich inmitten des Chapultepec Parks auf einem kleinen Hügel befindet. Einst stand dort eine Militärakademie, die in ein Schloss umgebaut wurde. Heute befindet sich im Schloss das Museo Nacional de Historia.

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- Michael Dunker ist Journalist, Fotograf, Unternehmer und Reisender. Sein Basecamp hat er in Hamburg aufgeschlagen, wenn er nicht gerade irgendwo in der Welt für neuen Videotrips-Stoff sorgt...

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